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Rezensionen

Rezension "Ungebremst" in: LARPzeit. Das Live-Rollenspiel-Magazin, Juni/Juli/August 2009, S. 5-6.

"Ungebremst" rauschen Wanderwind mit ihrer lebensfrohen Art in die zweite CD-Veröffentlichung. 16 Stücke haben uns die Spielleute aus der Eifel mitgebracht - allesamt Eigenkompositionen, obgleich so manches Stück doch eher eine Uminterpretierung bekannten Materials darstellt - so wird beispielsweise "Ein Bauer aus dem Frankenland" besungen...
Obwohl die "pure" Spielmannsmusik von Wanderwind auch auf dem Silberling eine Portion Authentizität und gute Laune ausstrahlt, macht sich das Gefühl breit, dass die CD als Träger der Musik zwischen Band und Hörer hier ein wenig zu einem Käfig wird und man die Spielleute lieber in freier Wildbahn wirklich ungebremst erleben möchte."
cs


Rezension "Hügelland" in der Karfunkel Nr. 83/August - September 2009

Ein Erstling muss man mit leuchtenden Ohren anhören, besonders wenn er so tänzerisch musikanlisch ist wie das "Hügelland" der Wanderwinde. Denn Luipold der Musicus, Faeland der Gaukler und Valadur der Possenreißer haben auf diesem Album unterhaltsame, tanzbare, nachdenkliche, freche und spassige Songs zu einer musikalischen Landschaft verbunden, in der man gerne herumwandert. Manch bekanntem Text haben sie ein neues Klanglkleid geschneidert und auch selbst zur Feder gegriffen, wenn der Wind ihnen eine Geschichte erzählt hat. Da geht es um bärtige Frauen in Badehäusern, Mönche, die sich mit zweifelhaften Begründungen in Nonnenklöstern aufhalten und dem bekannten Tanz unter der Linden. Die beiden Gastsängerinnen Anke Oswald und Veronika Buchamerova fügen sich prima in die anderen Wanderwinde ein. Vocals und Instrumentals sind gleichermaßen gut anzuhören. Die Aufnahmetechnik ohne Tadel - kein Wunder, das Anna Amalia Hildegard und Mathilda bei den Proben munter geklettert sind. Verbessern könnt ihr bei euren nächsten Scheiben noch die Intonation des Gemshorns, ist gelegentlich zu tief. "Hügelland" ist Spielmannskunst, wie man sie auf jedem Markt gerne antreffen möchte. Ein gelungener Erstling - weiter so!
bast


Rezension "Hügelland" in: PAX et Gaudium. Living History, Januar 2008, S. 83.

"Das erste Mal ist immer etwas ganz Besonderes..." Mit diesen Worten beginnen die drei Spielleute von "Wanderwind" ihre erste CD mit dem Titel "Hügelland". Wahrhaft etwas Beachtliches ist es auch, was Luipold der Musicus, Faeland der Gaukler und Valadur der Possenreißer da produziert haben. Die drei jungen Spielleute aus der Eifel sieht man vor allem auf Mittelaltermärkten in ihrer Heimatregion. Dort begeistern sie das Pubklikum nicht nur mit ihrer Musik, sondern auch mit Gaukelei und Jonglage. Auf ihrem vorliegenden Erstlingswerk wurden neben bekannten Werken von Walther von der Vogelweide ("Under der Linden" und "Palästinalied") auch eigene Kompositionen verarbeitet. Diese lassen ein wenig die Lagerfeuerromantik einer zurückliegenden Marktsaision wiederkehren. Alles in allem eine gutgemachte Scheibe, die zwar vielleicht noch nicht die Qualität großer bekannter Gruppen hat, aber durchaus empfehlenswert ist.
dm


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